Herzlich Willkommen am Biohof Stampfbauer


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Der Stampfbauer (urkundlich seit 1632) wurde 2008 von uns (Olivia & Tobias) übernommen.
Wir sind ein Selbstversorger-Hof, der allergrößten Wert auf nachhaltige Qualität und glückliche, mehr als nur artgerecht gehaltene Hof-Tiere legt.
Wir verkaufen das, was wir selbst erübrigen können. Und zwar genau so, wie wir es selbst haben wollen.
Wir glauben - ganz ehrlich - es geht nicht viel besser.

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Über Obst und Säfte von unseren Wiesen

Der Begriff Streuobst-Wiese umfasst eigentlich eine Wiese mit vielen verschiedenen Obstbäumen, die mitsamt der umgebenden und auf ihr wachsenden Fauna und Flora eine Symbiose von Organismen darstellt. Im Gegensatz zu einer Monokultur, die nur sich selbst dient.
Auf unserer Streuobst-Wiese wachsen circa 8 verschiedene Apfelsorten (Wir wissen es nicht so genau, weil die Bäume alt sind und sich in Ihrer Art teilweise nur durch den Reifezeitpunkt deutlich unterscheiden). Außerdem ca. 10 Zwetchkenbäume, mit alten kleinen, sehr aromatischen Zwetschkensorten, die früher ganz sicher vor allem der Schnapsgewinnung dienten. Und es gibt jede Menge Holler (Holunder) in Busch- und Baumform.
Außerdem haben wir ein paar Kirschbäume und in Nachpflanzung auch ein paar Birnen, eine Walnuss, eine Mandel und eine Quitte, von der wir hoffen, dass sie in unserem eher ruppigen Klima Fuß fassen können.
Am Waldrand gibt es ein paar Dirndl-Sträucher, wilde Kirschen, Haselnüsse, Brombeer-Dickicht, am Weidezaun wächst ein wenig wilder Hopfen und in der Wiese findet man wilde Minze.

Alles in allem eine wahre Schatzkiste für großartige Biosäfte und Getränke-Kreationen. Momentan versuchen wir uns auf ein paar Klassiker zu konzentrieren und diese so fein wie möglich von Hand herzustellen.
Da wäre in erster Linie unser Apfelsaft. Natürlich Bio, von der Streuobst-Wiese, ausschließllich Fallobst, händisch sortiert und gewaschen, händisch gepresst, durch zwei Tücher gesiebt und abgefüllt, am Holzofen pasteurisiert, im Brunntrog mit Quellwasser gekühlt. Wir haben ihn ursprünglich nur für unsere drei Kinder so aufwändig gemacht. Nichts ist schöner, als wenn Kinder alles andere beiseite stellen, um einen solchen, wirklich mit Liebe gemachten Saft zu trinken. Jetzt hat uns aber über Freunde und Bekannte die Nachfrage eingeholt. Da der Arbeitsaufwand wirklich sehr hoch ist - wir verpressen immer nur Saft für circa 20 Flaschen, je nachdem, wieviel Fallobst zur Verfügung steht. Und die Säfte schmecken daher auch je nach Fortschritt des Jahres erst frischer und leichter, dann reifer und süßer - ist auch der Preis etwas für Liebhaber des Besonderen.

Mein absoluter persönlicher Liebling ist das, was für von unseren Holunderbüschen bekommen: Im späten Frühling Hollerblütensaft. Auch für die Kinder verzichten wir auf Zitronensäure, sondern lassen uns kistenweise Bio-Zitronen aus Spanien kommen. Dadurch bekommt unser Hollerblüten-Dicksaft nicht nur eine besonders angenehme Säure, sondern auch ein richtig feines Zitronen-Aroma. Denn ohne Säure - findet der Stampfbauer-Tobi zumindest - ist Holundersaft eine etwas matte Angelegenheit.
Mitten in der Apfelsaison sind dann auch die Hollerbeeren reif. Was drängt sich mehr auf, als die intensiven, durch ihre Tanine sehr gesunden, aber im Geschmack äußerst breiten Hollerbeeren mit Bio-Streuobst-Äpfeln etwas zuzuspitzen? Irgendwann werden wir hier auch mit der wilden Minze zu experimentieren beginnen, aber das dauert noch ein bisschen.


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