Herzlich Willkommen am Biohof Stampfbauer


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Der Stampfbauer (urkundlich seit 1632) wurde 2008 von uns (Olivia & Tobias) übernommen.
Wir sind ein Selbstversorger-Hof, der allergrößten Wert auf nachhaltige Qualität und glückliche, mehr als nur artgerecht gehaltene Hof-Tiere legt.
Wir verkaufen das, was wir selbst erübrigen können. Und zwar genau so, wie wir es selbst haben wollen.
Wir glauben - ganz ehrlich - es geht nicht besser.

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Stampfbauers Apfelessig (wild und naturtrüb)


Bio-Holzapfelessig
Picture by T. Micke
Wenn ich jetzt gleich eingangs erzähle, dass unser neunjähriger Sohn unseren selbstgemachten Apfelessig verdünnt als Erfrischungsgetränk liebt, dann deshalb weil für viele Menschen Apfelessig nur die Billigvariante der edlen italienischen Traubenessige ist. Für die, die sich Balsamico und Co nicht leisten können. Dabei kann sogenannter Balsamico auch richtig billig und industriell hergestellt werden.
Guter Apfelessig spielt aber ohnehin in einer ganz anderen Liga. Im Salat funktioniert er natürlich tadellos, da ist es einfach Geschmacksssache, ob man die italienische Note mehr schätzt. Aber viel interessanter ist er zum Abschmecken von Speisen, als äußerst gesundes Erfrischungsgetränk im Sommer und schlichtweg als Medizin für Magen, Darm und alles, was noch weiter unten liegt.
Teure (und nicht ungefährliche) Antibiotika wirken bei einem Harnwegsinfekt sehr oft nicht so gut wie eine Essigkur, die man noch dazu rezeptfrei und ohne stundenlange Arztbesuche angehen kann.
Apfelessig ist in der Lage das Säure-Basen-Verhältnis im Körper wieder herzustellen. Er wirkt antibakteriell, hemmt Entzündungen, senkt den Cholesterinspiegel und enthält viele Vitamine (vor allem A- und B-VItamine) und Mineralstoffe (Kalium, Calcium, Magnesium etc.) und Spurenelemente (Eisen, Jod, Zink etc).
Damit ist eigentlich fast alles gesagt. Außer das vermutlich wichtigste: Wer Essig zu sich nimmt, tut gut daran, dafür händisch vergorenen Essig zu nehmen und den Billigen als hervorragendes Putz- und Desinfektionsmittel herzunehmen. Der händisch gebraute ist zwar vielleicht teurer, vor allem weil sehr viel Arbeit und noch mehr Zeit in ihm steckt, aber er schmeckt auch viel besser. Im Idealfall sind das ganz tolle Apfelaromen, die sich sortenabhängig entfalten.
Wir haben zwei Arten von Apfelessig in unserem kleinen Hof-Programm. Einen klassischen Bio-Apfelessig von unserer Streuobstwiese aus verschiedenen alten Apfelsorten wie Lederapfel und Gravensteiner und auch Wildapfel. Und wir haben einen reinen Wildapfelessig aus Äpfeln, die nicht größer als Marillen werden und die man sofort wieder ausspuckt, wenn man reinbeißt, weil sie bitter sind. Früher sagte man Sau-Äpfel dazu. Weil nur das Schwein diesen erlesenen Geschmack schätzte.
Echte Apfelmost-Liebhaber taten schon früher beim Mostpressen ein gewisses Maß an "Sau-Äpfeln" zu den gewöhnlichen Äpfeln dazu. Das machte das Mostaroma spannender. Heute weiß man, das die darin enthaltenen bitteren Gerbstoffe in diesen Äpfeln wirklich sehr gesund sind.
Im Wildapfel-Essig bekommt man das „Gesunde“ in recht konzentrierter Form. Man braucht also nicht viel. Und die Bitterstoffe verwandeln sich – mit Wasser verdünnt – in ein sehr spannendes Aroma. Vielleicht einfach einmal ausprobieren.
Selbstredend, dass das bei uns natürlich Bio-Qualität ist. Handgeklaubt, handgepresst, über viele Monate sorgfältig in großen Glas-Ballonflaschen betreut.


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